Ich habe mal meine Arbeitsschritte in Screenshots festgehalten, wie ich vorgehe, wenn ich eine Skizze in ein Lineout verwandel.
[ad#3]Grunsätzlich für dieses Tutorial hab ich Photoshop benutzt, der Vorgang ist in allen Versionen so ziemlich gleich, und ich habe mein Wacom Intuos A5 Wide Tablett benutzt, das Intuos ist nen ziemlich teures Tablett, aber auch eines der besten, aber sicher kein “MUSS” um gute Ergebnisse zu erzielen. Vor längerer Zeit hatte ich nur ein Wacom Graphire A6 gehabt, gut, die winzige Arbeitsfläche in “A6″ fand ich schon sehr behindernd, aber mittlerweile gibt es von Wacom auch recht günstig die “Bamboo-Serie” und soweit ich das überschauen konnte bieten diese auch A5 Größe an. Für reine Maus-Benutzer ist dieses Tutorial eher weniger, diese sollten lieber mit dem Pen-Tool inken (vielleicht schreib ich dazu auch mal ein Tutorial).
Für den Start brauchen wir natürlich eine Skizze, ich habe dazu einfach mal meine kleine Ameise missbraucht. :biggrin:
Über die Skizze lege ich einen neuen transparenten Layer, auf diesem werde ich dann inken.
In dem Brush-Menü suche ich mir einen ganz harten Brush aus.
[ad#3]Anschließend Modifiziere ich meinen Brush noch: unter Pinselform gebe ich bei Rundheit 60 % an, da ich es gerne habe, wenn meine Pinsel beim Inken einen Calligraphie-Stift immitiert. Aber das ist reine Geschmackssache, man kann die Rundheit auch bei 100% belassen, in den Optionen achte ich außerdem darauf, das Airbrush + Glättung aktiviert sind, sonst sehen die Striche so pixelig aus. Unter Formeigenschaften sollte bei Größen-Jitter auf jedenfall Zeichenstift-Druck aktiviert sein. Damit kann ich mit meinem Stift kontrollieren wie die dick oder dünn die Linie wird, je nachdem ob ich wenig oder viel Druck auf meinem Tablett ausübe.
Bevor ihr Euch fragt, was jetzt diese Kritzeleien zu bedeuten haben, bevor ich ans eigentliche Inken dran gehe, probiere ich meinen Pinsel immer ganz gerne aus, wenn man geometische Figuren und Kurven zeichnet, bekommt man ein Gefühl für den Brush und den unterschiedlichen Auswirkungen je nachdem wieviel Druck man ausübt. (Diese Übung sollte man eigentlich immer machen, weil die Hand dann auch ruhiger wird, und man leichter saubere Linen zeichnen kann, die nicht aussehen wie vom Zitteraal.)
Ich scrolle ganz dicht an den Part, dem ich die ersten Linien verpasse, je näher man dran ist, desto besser wird das Ergebnis, und man hat keine Zacken drin. Die Linien sollten möglichst in einem Ansatz gezogen werden. TIPP: wenn man z.b. von links nach rechts nicht so gut Linen ziehen kann, einfach das Bild drehen und es von oben nach unten probieren!

weitere AusarbeitungDie roten Bereiche die makiert habe, bearbeite ich meistens nochmal nach, weil ich an diesen Stellen die Linien noch ein bisschen dicker haben will, (Ist z.B. bei Manga-Zeichnungen ganz beliebt). Deshalb geh ich vorsichtig mit meinem Stift an den Stellen noch mal drüber.so sieht es schon viel besser aus














